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Mediation - Achtsamkeit - Selbstwahrnehmung - Interaktion: Neue Handlungskompetenzen für die Hochschullehre

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Mediation - Achtsamkeit - Selbstwahrnehmung - Interaktion: Neue Handlungskompetenzen für die Hochschullehre

Details
  • Zeitraum von

    08. April 2022
  • bis

    02. Juli 2022
  • Uhrzeit

    2:00 Uhr
  • Ort

    Frankfurt University of Applied Sciences Nibelungenplatz 1 60318 Frankfurt
  • Kosten

    180 Euro (inkl. MwSt.)
  • Da diese Zertifikatsweiterbildung von der AOK Hessen gefördert wird, beträgt der Eigenbeitrag pro Teilnehmer*in für alle 5 Termine mit je 1,5 Tagen 180 € (inkl. MwSt.) für die nicht gedeckten Kosten für Getränke und Verpflegung (Pausen und Mittagessen samstags). Der Eigenbeitrag kann nicht rückerstattet werden, sofern wider Erwarten aufgrund der epidemiologischen Entwicklung Termine online stattfinden müssen.
  • Zielgruppe

    Alle Hochschullehrende und wissenschafltiche Mitarbeiter:innen, die in der Lehre tätig sind oder mit Projekten zur Persönlichkeitsentwicklung in ihrer Hochschule betraut sind.
  • Referent/-in

  • Referent/-in

  • Referent/-in

  • Referent/-in

  • Referent/-in

  • Anmeldeschluss

    25. März 2022
  • Plätze verfügbar

Sylvia Ortlieb

Sachbearbeiterin
House of Science and Transfer
+49 69 1533-2681

Beschreibung

Der aus fünf Modulen bestehende Zertifikatskurs zielt darauf ab, Hochschullehrende in Meditation und Achtsamkeit einzuführen, um die eigene Persönlichkeit zu stärken und die berufliche Arbeit positiv zu verändern. Wir werden individuelle, interaktive und systemische Aspekte von Meditation betrachten. Gemeinsam erproben wir praktische Übungen unterschiedlicher Art. Die Teilnehmenden werden dazu angeregt, ihre Übungspraxis außerhalb der Module fortzusetzen und Elemente davon in Hochschullehre und Hochschulalltag einfließen zu lassen.
  •  Dr. Reiner Frey (ZPG der Frankfurt University of Applied Sciences)
  • Jörg Henkel (BoMind-Institut)
  • PD Dr. Sabine Huschka (Universität der Künste Berlin, Ki Song Association)
  • Werner Huschka (Ki Song Association)
  • Prof. Dr. Jörg Huth (ZPG der Frankfurt University of Applied Sciences)
Da es sich um einen Grundkurs handelt, gibt es außer Ihrer Bereitschaft zur Mitwirkung keine weiteren Teilnahmevoraussetzungen. Von uns aufgenommen werden Ihre bereits bestehenden Erfahrungen mit eigenen Meditations- und Achtsamkeitspraktiken. Um die Zertifizierung zu erhalten ist die Teilnahme an mindesten 4 der 5 Terminblöcke sowie Abgabe einer persönlichen Abschlussreflexion über den Gesamtkurs bis zum 18.07.2022 nötig. Die erlernten Meditationspraktiken sollen während der gesamten Dauer des Kurses regelmäßig (am besten täglich) zu Hause geübt und ein privates Logbuch oder Tagebuch darüber geführt werden, das als Chronologie des durchgeführten Selbst-Prozesses in die Abschlussreflexion mit einfließen soll. Alternativ zum Üben alleine sind auch periodisch wiederkehrende gemeinsame Übungsrunden (z.B. via Zoom) denkbar.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer

Der Kurs findet an folgenden Terminen statt:

  • Freitag, 08. April 2022 09 bis 18 Uhr
  • Samstag, 09. April 2022 09 bis 18 Uhr
  • Freitag, 29. April 2022 09 bis 18 Uhr
  • Samstag, 30. April 2022 09 bis 18 Uhr
  • Freitag, 20. Mai 2022 09 bis 18 Uhr
  • Samstag, 21. Mai 2022 09 bis 18 Uhr
  • Freitag, 10. Juni 2022 09 bis 18 Uhr
  • Samstag, 11. Juni 2022 09 bis 18 Uhr
  • Freitag, 01. Juli 2022 09 bis 18 Uhr
  • Samstag, 02. Juli 2022 09 bis 18 Uhr
  • Abschluss:

    Sie erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung der Frankfurt University of Applied Sciences mit ausführlicher Beschreibung der Weiterbildungsinhalte.

Inhalt

Termin 1: Einführung in Meditation - Erfahrungsräume und Selbsterkenntnis
Leitung: Dr. Reiner Frey, Frankfurt University of Applied Sciences und PD Dr. Sabine Huschka
 

Was ist Meditation? Was ereignet sich bei diesem Prozess der Selbsterkundung und -transformation?

Wir beginnen bei unseren Meditationsübungen an der Basis:  bei Atem, Körper und Bewegung. Wir erkunden das Zusammenspiel Körper(haltung), Atem, Wahrnehmung und Bewusstsein. Der Termin eröffnet damit einen ersten weiten Erfahrungsraum, der in die innere Ruhe führt und Körper und Geist entspannt und vitalisiert. Gegenstand der Übungen ist der Dreiklang von Konzentration, Beobachten und Loslassen: Ausgangspunkt einer meditativen Sammlung ist die Atemkonzentration, die vorbereitet auf die achtsame Beobachtung entstehender Gedanken, Gefühle und Sinneswahrnehmungen. Das stetige Loslassen solcher Beobachtungen führt zur Ausweitung des Bewusstseinsraums und ermöglicht Offenheit und Klarheit.
Hindernisse und Schwierigkeiten sind normaler Bestandteil dieses Prozesses – Ziel ist der geduldige Umgang damit und der Abbau diesbezüglicher Erwartungen.

Methodischer Fokus:

  • Atemübungen
  • Stilles Sitzen
  • Ki Song-Körperübungen
  • Gehmeditation
Termin 2: Körper-Geist: Bewegung – Entspannung – Vitalität

Leitung: PD Dr. Sabine Huschka und Werner Huschka

Im Rahmen der anhebenden Digitalisierung in Lehre und Forschung tritt die Wahrnehmung für den eigenen Körper zurück und der Körper verliert zunehmend an Vitalität. Lehr- und Lebensalltag fordern diszipliniert gehaltene Körperpositionen ein, die ein wohliges Spüren für den Körper verhindern. Eingeschränkt in einen minimalen Bewegungsraum tritt das eigene Wohlbefinden in den Hintergrund und es dominieren Stressgefühle für Körper und Geist.

Körper und Geist in die Ruhe zu führen und zu meditieren, fördert unser Wohlbefinden und lässt die Wahrnehmung für uns wach werden. Diese Art von Entspannung unmittelbar zu erfahren, basiert auf einer bewussten Hinwendung zu sich selbst, einem wachen Spüren und einer Aufmerksamkeit, die sich dem Geist und insbesondere dem Körper hinwendet. Wir werden an diesem zweitägigen Termin den Reichtum unserer körperlichen Wahrnehmung und Bewegungskompetenzen entdecken. Methoden der Entspannung und Dynamisierungen ermöglichen im Meditieren eine entspannte Körperhaltung einzunehmen und ruhend aufrecht zu sitzen. Lösende und entspannende wie auch freudvolle Bewegungsarten eröffnen uns Möglichkeiten, den Körper angesichts eines oft anstrengenden Arbeitsalltags zu ent-stressen und die eigene Vitalität wieder zu gewinnen.

Methodischer Fokus:

  • Zentrale Übungen des Ki Song, einer Übungsfolge der täglichen Energetisierung von Körper und Geist durch Bewegung.
Termin 3: Innere Mitte und Interaktion

Leitung: Jörg Henkel und Prof. Dr. Jörg Huth

Am ersten Tag werden wir die Achtsamkeit für unsere innere Mitte mit Fokus auf den bewussten Atem und mit Meditationen in Bewegung und Stille vertiefen. Das Bewusstsein für die innere Mitte gibt Kraft und lässt uns ruhiger, zentrierter und präsenter werden. Es unterstützt uns auch, Eindrücke zu verdauen und die Welt und uns selbst klarer wahrzunehmen.

Mit diesem Bewusstsein für unsere innere Mitte gehen wir dann im zweiten Teil in Interaktionen und üben in diesen die bewusste Wahrnehmung für uns selbst, unser Gegenüber und Gruppen.  Dabei werden Einstellungen wie Dankbarkeit, Wertschätzung und Offenheit, mit Blick auf ihre Wirkung, integriert. Wir erfahren die Kraft positiver Haltungen.

Dieser Termin eröffnet einen Erfahrungsraum, der darin unterstützt, mehr innere Stabilität und Resilienz zu entwickeln und auf eine gesunde, klare und wertschätzende Art und Weise Beziehungen zu sich selbst und anderen zu gestalten.

Methodischer Fokus:

  • Mit Atem-, Geh-, Sitz- und Bewegungsmeditationen Zugänge zur inneren Mitte vertiefen
Termin 4: Meditation – Selbstwahrnehmung: Hochschulinterne Gestaltungsfelder

Leitung: PD Dr. Sabine Huschka und Prof. Dr. Jörg Huth

Dieser Termin konzentriert sich auf Fragen und Methoden, meditative Erfahrungsräume für sich im Arbeitsalltag zu schaffen. Auf der Basis eines angeleiteten Erfahrungsaustausches und strukturierter Reflexionsrunden nehmen wir die Anforderungen, Herausforderungen und Wünsche für einen zufrieden erlebten Lebens- und Arbeitsalltag in den Blick. Wir erkunden Freiräume, um eine bewusste Hinwendung zu uns selbst alltäglich zu gestalten. Wie können wir Inseln der Ruhe und der Hinwendung zu uns selbst alltäglich integrieren? Wie begegnen wir uns und anderen wohlwollend und offen?

Die Teilnehmer_innen reflektieren ihre je eigenen hochschulinternen Interaktionsfelder und arbeiten Idealvorstellungen heraus. Wie können wir Nähe und Distanz in den unterschiedlichen Aktionsfeldern des beruflichen Alltags ausloten? Wie hilft uns Meditation, Klärungsprozesse zu aktivieren und einen offenen Geist immer wieder neu zu finden? Welche Potentiale liegen in unseren Rollen, in denen wir an der Universität agieren? Ziele sind das gemeinsame Erkunden von Gestaltungspotentialen, um einen zufriedenen Arbeitsalltag zu leben und kreative wie beruhigende Bewegungs- und Denkräume zu schaffen. Erkenntnisse aus den vorangegangenen Modulen werden aufgegriffen.

Methodischer Fokus:

  • Vertiefung von Zugängen zur Meditation, die Stressgefühlen in Körper und Geist aktiv entgegenwirken
  • Meditation als Klärungsprozess erfahren. Anleitung gezielt einfacher Bewegungsübungen, die alltäglich wiederholt Lösung und Entspannung von Körper und Geist fördern
Termin 5: Integration, Vertiefung und Perspektiven

Leitung: Dr. Reiner Frey und Jörg Henkel

Wir wollen die eigene Meditationspraxis anhand der bisher geübten Methoden gemeinsam vertiefen und reflektieren, auch als Erfahrungsaustausch auf dem Hintergrund der geführten Logbücher.

Als neue Meditationspraxis werden wir uns mit einem Mantra beschäftigen, das in der Gruppe rezitiert und gesungen wird (letzteres vorbehaltlich der epidemiologischen Lage).

Am zweiten Tag wollen wir Ideen für den beruflichen Alltag entwickeln und dabei die Ergebnisse des 4. Termins reflektieren und fortschreiben. Gibt es Offenheit für gemeinsame Projekte? Wie wären diese umzusetzen? Wie gehen wir mit erwartbaren Schwierigkeiten um?

Wie können wir für uns als Gruppe nach dem Kurs Kontinuität gewährleisten (z.B. Verstetigung der Netzwerkkommunikation, weitere Treffen)?

Methodischer Fokus:

  • Sitzmeditation
  • Gehmeditation
  • Ki SongMantrapraxis

Sylvia Ortlieb

Sachbearbeiterin
House of Science and Transfer
+49 69 1533-2681

Auch als Inhouse-Schulung möglich!

Informationen zur Person
  • Reiner Frey

  • Sabine Huschka

  • Werner Huschka

  • Jörg Henkel

  • Jörg Huth

Segel setzen.
Horizonte erweitern.