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Module

Module des Masterstudiengangs Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe (M.A.)

Modul 1: Einführung: Ethik, Menschenbilder und Haltungen in der Suchthilfe
  • Geschichte und Diskussion des Suchtbegriffs unter Berücksichtigung interdisziplinärer und multiprofessioneller Sichtweisen
  • Ethische Fragestellungen und Standards, professionelle Haltungen, professionelle Selbstreflexion
  • Sozialwissenschaftliche Suchtforschung
Modul 2: Psychosoziales Versorgungssystem und Hilfeplanung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der psychosozialen und rehabilitativen Versorgung Suchtkranker in der Bundesrepublik
  • Klassifikationssysteme
  • Case Management in der Suchthilfe – intradisziplinäre, strukturierte Zusammen­arbeit innerhalb des Netzwerks der Hilfen
  • Transfer von therapeutischen Inhalten in sozialrechtliche und sozialmedizinische Aspekte
  • Schreibwerkstatt: Terminologie der Leistungsträger der Rehabilitation und der Eingliederungshilfen, Erstellen von Sozialberichten, Hilfeplänen, Verfassen von Fallberichten, Zwischen- und Abschlussberichten
Wahlpflichtmodul 3/4a: Selbsterfahrung, Supervision und Theorie psychoanalytischer Suchttherapie

Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul

  • Schriftlicher Nachweis, dass  im  Rahmen  des  geforderten  Beschäftigungsverhältnisses gemäß  3Abs. 2b der  Prüfungsordnung,  die  Möglichkeit  besteht,  eine  mindestens sechs  Wochen  andauernde  kontinuierliche  Einzel- oder  Gruppenbehandlung in  einer ambulanten,  ganztägig  ambulanten  oder  stationären  Einrichtung  der  Rehabilitation Abhängigkeitskranker durchzuführen

Vermittlung von Kenntnissen und Kompetenzen in folgenden Themenkomplexen

  • bio-psycho-soziales Verständnismodell von Suchterkrankung und Suchtmittelmissbrauch
  • Grundlagen der ICF
  • Konzepte über die Entstehung, Aufrechterhaltung und den Verlauf von Abhängigkeitserkrankungen
  • Theorie und Praxis der Diagnostik und Fallstrukturierung bei Abhängigkeitserkrankungen
  • Vermittlung von Kenntnissen der Diagnostik und Rehabilitation komorbider psychischer Störungen bei Abhängigkeitserkrankungen
  • intra- und interpersonelle Aspekte suchtbedingter Störungen in Familien und bei weiteren Bezugspersonen
  • geschlechtsspezifische und lebensaltersspezifische Aspekte bei Abhängigkeitserkrankungen
  • medizinische Grundkenntnisse über Gesundheitsstörungen und somatische Komorbidität bei Abhängigkeitskranken inklusive pharmakologische Grundkenntnisse
  • Einzeltherapie und Gruppentherapie, Planung und Durchführung einer Rehabilitation, Interventionsmethoden
  • Rehabilitationskonzepte und -techniken sowie deren Anwendung (Rückfallbearbeitung, Prävention, Krisenintervention)
  • Therapiemotivation der Rehabilitanden, Entscheidungsprozesse der Therapierenden, Therapeuten-Rehabilitanden-Beziehung im Rehabilitationsprozess
  • Einbindung von Bezugspersonen in den therapeutischen Prozess
  • Dokumentation therapeutischer Rehabilitationsverläufe und Evaluation (Bewertung des therapeutischen Prozesses zur Rückkopplung für die Angemessenheit des Vorgehens und zur Steuerung des weiteren Rehabilitationsverlaufes)
  • Aspekte der Erwerbsfähigkeit, Sozialmedizin, Erwerbsprognose, arbeitsbezogene Maßnahmen
  • Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker (BORA)
  • Rahmenbedingungen der Rehabilitation
  • Kooperation und Vernetzung in der Rehabilitation abhängigkeitskranker Menschen
Wahlpflichtmodul 3/4b: Selbsterfahrung und Supervision, Fallarbeit und Theorie verhaltenstherapeutischer Suchttherapie I

Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul

  • Schriftlicher Nachweis, dass  im  Rahmen  des  geforderten  Beschäftigungsverhältnisses gemäß  3Abs. 2b der  Prüfungsordnung,  die  Möglichkeit  besteht,  eine  mindestens sechs  Wochen  andauernde  kontinuierliche  Einzel- oder  Gruppenbehandlung in  einer ambulanten,  ganztägig  ambulanten  oder  stationären  Einrichtung  der  Rehabilitation Abhängigkeitskranker durchzuführen

Vermittlung von Kenntnissen und Kompetenzen in folgenden Themenkomplexen

  • Konzepte über die Entstehung, Aufrechterhaltung und den Verlauf von Abhängigkeitserkrankungen
  • Grundlagen und Anwendung der ICF
  • Theorie und Praxis der Diagnostik bei Abhängigkeitserkrankungen
  • Vermittlung von Kenntnissen der Diagnostik und Rehabilitation komorbider psychischer Störungen bei Abhängigkeitserkrankungen und deren Interaktionen
  • intra- und interpersonelle Aspekte suchtbedingter Störungen in Familien und bei weiteren Bezugspersonen
  • geschlechtsspezifische und lebensaltersspezifische Aspekte bei Abhängigkeitserkrankungen
  • medizinische Grundkenntnisse über Gesundheitsstörungen und somatische Komorbidität bei Abhängigkeitskranken inklusive pharmakologische Grundkenntnisse
  • Einzeltherapie und Gruppentherapie, Planung und Durchführung einer Rehabilitation, Interventionsmethoden
  • Rehabilitationskonzepte und -techniken sowie deren Anwendung (Rückfallbearbeitung, Prävention, Krisenintervention)
  • Therapiemotivation der Rehabilitanden, Entscheidungsprozesse der Therapeuten, Therapeuten-Rehabilitanden-Beziehung im Therapieprozess
  • Einbindung von Bezugspersonen in den therapeutischen Prozess
  • Dokumentation therapeutischer Rehabilitationsverläufe und Evaluation (Bewertung des therapeutischen Prozesses zur Rückkopplung für die Angemessenheit des Vorgehens und zur Steuerung des weiteren Therapieverlaufes)
  • Aspekte der Sozialmedizin, Erwerbsprognose, arbeitsbezogene Maßnahmen
  • Rahmenbedingungen der Rehabilitation und Vernetzungs- und Kooperationsaspekte im Sinne des SGB IX
Modul 5: Suchtprävention und Gesundheitsförderung
  • Einführung in Gesundheitswissenschaften und Public Health
  • Darstellung und kritische Bewertung von gesundheitswissenschaftlichen Theorien und Modellen von Gesundheit, Krankheit, Abhängigkeit und ihre Überwindung
  • Handlungsebenen der Gesundheitsförderung (Analyse der Prämissen, Entwicklung und Umsetzbarkeit)
  • Kritische Auseinandersetzung mit Versorgungssystemen und Konstrukten wie Gesundheit, Abhängigkeit und Prävention
Modul 6: Methoden der Suchtforschung und projektorientiertes wissenschaftliches Arbeiten
  • Typen der Sozialforschung und deren Verwendungszusammenhänge
  • Forschungsfelder und -methoden
  • Differenzierte Beurteilung wissenschaftlicher Untersuchungen und Entwicklung einer Konzeption für ein eigenes Forschungsprojekt
Modul 7: Beratung und Begleitung des sozialen Umfeldes Suchtkranker einschl. betrieblicher Suchtkrankenhilfe
  • Analysieren der spezifischen Hilfe- und Unterstützungsbedarfe von Kindern suchtkranker Eltern bzw. Elternteile und Einleiten von alters- und genderspezifische Hilfeangebote auf dieser Basis.
  • Verstehen von Konzepten von Resilienz und Umsetzen von Maßnahmen der Resilienzförderung.
  • Einordnen der Bedeutung und Auswirkungen von Suchterkrankungen auf unterschiedliche soziale Systeme (Familie, Berufsleben, Freizeit) und Erkennen und Analysieren der Reaktions- und Verhaltensweisen von Angehörigen, Kolleginnen und Kollegen und Arbeitgebern.
Modul 8: Leitung und Management in der Suchthilfe
  • (BWL-)Grundlagen des Sozialmanagements
  • Steuerung/Strategisches Management
  • Projekt- und Personalmanagement
  • Leitung (Verantwortung/ Rolle/ Verständnis) und rechtliche Aspekte von Leitungsaufgaben
  • Grundlagen, Ziele, Methoden des Qualitätsmanagements
  • Modelle des Qualitätsmanagements: EFQM, DIN EN ISO
Modul 9: Master-Thesis mit Kolloquium
  • Entwicklung einer Fragestellung für eine wissenschaftliche Untersuchung: Konzeption, Durchführung (Wahl geeigneter Methoden) und Auswertung der wissenschaftlichen Untersuchung
  • Verfassen einer Master-Thesis und Darstellung sowie Verteidigung dieser unter Einbezug der während des Studiums erlernten Kompetenzen
  • Bearbeitungszeit: 19 Wochen, Kolloquium: 30 - max. 45 Minuten
Segel setzen.
Horizonte erweitern.