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Infos für Praxiseinrichtungen

IPQ für Praxiseinrichtungen – Anpassungslehrgang mit betrieblicher Lernphase, Abschlussgespräch und Kompetenznachweis

Internationale Pflegekompetenz anerkennen, weiterentwickeln und wirksam in die Versorgung integrieren

Mit IPQ begleiten Sie international qualifizierte Pflegefachpersonen sogenannte CALD-Nurses, auf dem Weg zur beruflichen Anerkennung als Pflegefachperson in Deutschland. CALD-Nurses steht für culturally and linguistically diverse nurses und bezeichnet Pflegefachpersonen mit vielfältigen kulturellen und sprachlichen Erfahrungen. 

Der hochschulische Anpassungslehrgang greift bereits vorhandene berufliche und akademische Kompetenzen gezielt auf, unterstützt deren Weiterentwicklung für die Versorgungspraxis in Ihrer Praxiseinrichung und bereitet auf das Abschlussgespräch im Anerkennungsverfahren. 
 
Nach dem Start des ersten Pilotdurchgangs im April 2026 wird IPQ ab März 2027 in den Regelbetrieb überführt und künftig zweimal jährlich angeboten. Das Konzept wurde 2026 mit dem 1. Platz beim Frankfurter Pflegepreis ausgezeichnet. Gewürdigt wurde damit ein Bildungsangebot, das berufliche Anerkennung, und nachhaltige Kompetenzentwicklung miteinander verbindet - Für eine qualitativhochwertige evidenzbasierte pflegefachliche Versorgung.

  • Dauer

    10 Wochen mit insges. 328 UE (für Kursvariante A + Zusatzmodul Langzeitpflege + Abschlussgespräch) 

  • Einstieg

    Zum 01. März und 01. September möglich

  • Anmeldephase

    6 Monate vor Kursstart 

  • Gesamtkosten

    3.025 Euro

Eine geförderte Teilnahme (z.B. über Bildungsgutschein) ist vorbehaltlich positiver Zertifizierungsentscheidung nach AZAV möglich. Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite Finanzierung & Förderung  

Vorgehen zur Anmeldung:  

Anfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (bitte die erforderlichen Unterlagen (s. Zugangsvoraussetzungen) mitsenden).  

Für welche Einrichtungen ist IPQ geeignet? Was sind die Voraussetzungen? 

IPQ richtet sich an Praxiseinrichtungen in Hessen, die  CALD-Nurses im Anerkennungsverfahren beschäftigen oder beschäftigen möchten und die betriebliche Lernphase ermöglichen können. Geeignet sind insbesondere Akutkrankenhäuser, ambulante Pflegedienste und Einrichtungen der stationären Langzeitpflege. 
 
Für die Teilnahme internationaler Mitarbeitender sind in der Regel erforderlich:

  • ein gültiger Feststellungsbescheid des Hessischen Landesamts für Gesundheit und Pflege (HLfGP) mit Auflage zum Anpassungslehrgang (Kursvariante A) 
  • Deutschkenntnisse auf mindestens B2-Niveau 
  • Nachweise zur pflegerischen Vorqualifikation 

Für die Zusammenarbeit mit Ihrer Einrichtung sind außerdem hilfreich: 

  • eine feste Ansprechperson 
  • die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit WAkE 
  • sowie die Möglichkeit, die betriebliche Lernphase organisatorisch zu begleiten und Praxiszeiten nachzuweisen. 

Hinweis: Das Gütesiegel faire Anwerbung sowie funktionierende Integrationsstrukturen in Ihrem Unternehmen sehen wir als Voraussetzung für die Zusammenarbeit.  

Welche Rolle übernimmt Ihre Einrichtung? 

Die betriebliche Lernphase findet in Ihrer Einrichtung statt. Sie ist Teil des Anerkennungsverfahrens, aber nicht Bestandteil der Bildungsmaßnahme bei WAkE. Ihre Einrichtung benennt eine Ansprechperson und weist die geleisteten Praxisstunden entsprechend den Vorgaben des HLfGP nach. 

 
Damit CALD-Nurses ihre Kompetenzen im deutschen Versorgungskontext entfalten können, braucht es verlässliche Lerngelegenheiten, Anleitung, Transparenz und Offenheit für unterschiedliche professionelle Perspektiven. Genau an dieser Schnittstelle unterstützt IPQ die Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Teilnehmenden und Praxis. 

Wie läuft die Zusammenarbeit ab?

1. Feststellungsbescheid des HLfGP

Die internationale Pflegefachperson/CALD-Nurse verfügt über einen Bescheid des HLfGP mit Auflage zum Anpassungslehrgang (Kursvariante A)

2. Anzeige der Teilnahme und Benennung der Lernorte

Vor Beginn werden die Teilnahme am Anpassungslehrgang und die Lernorte gegenüber dem HLfGP angezeigt. Dazu gehören WAkE als Bildungsträger und die Praxiseinrichtung als Lernort der betrieblichen Phase.

3. Unterricht bei WAkE und betriebliche Lernphase in Ihrer Einrichtung

Die Teilnehmenden absolvieren den Unterricht bei WAkE und sammeln – je nach individuellem Verlauf – ihre Praxiserfahrungen in der Einrichtung. Beide Lernorte ergänzen sich im Anerkennungsverfahren.

4. Nachweis der Praxiszeiten und Zulassung zum Abschlussgespräch

Erst wenn alle erforderlichen Bestandteile vollständig vorliegen, erfolgt die Anmeldung zum Abschlussgespräch.

5. Entscheidung über die berufliche Anerkennung

Die Entscheidung über die volle berufliche Anerkennung trifft das HLfGP. WAkE organisiert das Abschlussgespräch und übermittelt die erforderlichen Unterlagen, entscheidet aber nicht selbst über die Anerkennung.

Wie unterstützt WAkE die Zusammenarbeit? 

IPQ unterstützt Sie dabei, CALD-Nurses nicht nur formal einzubinden, sondern ihre vorhandenen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln. Die ergänzend möglichen hochschulischen Zertifikate machen diese Kompetenzentwicklung sichtbar und dokumentieren fachliche, evidenzbasierte und reflexive Kompetenzen der Teilnehmenden. Davon profitieren Teamarbeit, professionelle Integration, evidenzbasierte und reflexive Pflegepraxis sowie langfristig auch die Versorgungsqualität in Ihrer Einrichtung.

Zugleich stärkt die Zusammenarbeit mit WAkE die Sichtbarkeit und Nutzbarmachung vorhandener beruflicher und akademischer Expertise der Teilnehmenden. So wird internationale Pflegekompetenz nicht nur anerkannt, sondern wirksam in die Versorgungspraxis eingebunden.

Welchen Mehrwert bietet IPQ für Ihre Einrichtung? 

WAkE begleitet die Teilnehmenden in den Unterrichtsanteilen, koordiniert das Abschlussgespräch und hält die Kommunikation mit Praxiseinrichtungen nach. Zur Einschätzung des Lernverlaufs ist mindestens ein strukturiertes Gespräch zwischen teilnehmender Person, WAkE und der Ansprechperson aus dem Betrieb vorgesehen.  

So können Lernentwicklung, Praxisverlauf und mögliche Unterstützungsbedarfe frühzeitig besprochen werden. 

Finanzierung & Förderung 

Gesamtkosten der Weiterbildungsmaßnahme: 3025 € 

Wenn Einrichtungen Beschäftigte oder künftige Beschäftigte im Rahmen einer Weiterbildung unterstützen möchten, können – je nach Konstellation – unterschiedliche Förderwege relevant sein. Für IPQ ist, vorbehaltlich positiver Zertifizierungsentscheidung nach geplanter AZAV-Zulassung, eine Förderung über Bildungsgutschein möglich.  

Einen Überblick zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite Finanzierung & Förderung. 

Start des Anpassungslehrgangs 

Die nächsten Starttermine sind:

  • 01.03.2027 
  • 01.09.2027  

    Wenn Sie Mitarbeitende für IPQ anmelden oder die Eignung Ihrer Einrichtung als Lernort prüfen möchten, beraten wir Sie gerne frühzeitig zu Voraussetzungen, Unterlagen und zum organisatorischen Ablauf. 

    Bevor Sie uns eine Email mit der Anfrage zur Beratung schicken, prüfen Sie Bitte schon vorab, ob Sie alle erforderlichen Unterlagen haben. 

    Sie möchten Mitarbeitende für IPQ anmelden oder prüfen, ob Ihre Einrichtung als Lernort geeignet ist?

    Wir beraten Sie gern zu Ablauf, Voraussetzungen, betrieblicher Lernphase, Fördermöglichkeiten und zur Ausgestaltung der Zusammenarbeit. Bevor Sie uns zur Beratung kontaktieren, prüfen Sie bitte – soweit möglich – bereits vorab, ob für die teilnehmende Person ein Feststellungsbescheid und die erforderlichen Nachweise vorliegen.

    Team

    Oda Vogel

    House of Science and Transfer, 1.OG

    Tel. : +49 69 1533-2671
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

    Prof. Dr. Klaus Müller

    Gebäude 10, Raum 422

    Tel. : +49 69 1533-3812
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    Melanie Slavici

    House of Science and Transfer, 1.OG

    Wasiliki Menexes

    House of Science and Transfer, 1.OG

    Tel.: +49 69 1533-2687
    E-Mail:

    Jule Marie Roßmeißl

    House of Science and Transfer, 1.OG

    Tel. : +49 69 1533-4471
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    Weiterführende Informationen

    HLfGP

    Hessisches Landesamt für Gesundheit und Pflege

    DKF

    Deutsches Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in den Gesundheits-  und Pflegeberufen

    PQZ Hessen

    Pflegequalifizierungszentrum Hessen

    IQ-Netzwerk

    Beratung zu Integration durch Qualifizierung